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Die Historie des Vereins

Die Historie des Vereins

Die Vereinsgründung

Zwei aktive Fußballer vom FSV Cappel waren die Initiatoren, einen Tennisverein in Cappel zu gründen. Wolfgang Pache und Randolf Schneider wollten einen Verein, der zu dieser Zeit für jedermann finanzierbar war.

Mitte der 1970er Jahre boomte das Tennis in Deutschland,es entwickelte sich immer mehr zum Breitensport. Bei den wenigen, damals in der Region vorwiegend in den Städten existierenden Tennisvereinen, gab es lange Wartelisten für die Aufnahme.

Am 10. Dezember 1979 fand in der Gaststätte “Cappeler Hof”, Marburger Straße 46 (heute ist hier die Sparkasse Marburg-Biedenkopf zu Hause) die Gründungsversammlung statt.

Zu den beiden Initiatoren wurde Günther Feuring in den geschäftsführenden Vorstand gewählt, 25 Gründungsmitglieder waren anwesend und man sah, dass dieser attraktive Tennissport - in der zu diesem Zeitpunkt größten Gemeinde im Kreis Marburg mit über 6.000 Einwohnern - eine Alternative für Jung und Alt darstellte.

Die Mitgliederzahl wurde vorerst auf 65 Mitglieder beschränkt. Außerdem wurde beschlossen, dass der zu entrichtende Jahresbeitrag (Aufnahme und Spielgebühr) 450 DM nicht überschreiten durfte.

Schon früh erkannte man, dass der Verein als jugendfördernd ausgerichtet sein mußte und als erste Jugendwartin wurde Doris Pache gewählt. Während dieser Gründungsversammlung stellte Wolfgang Pache das geplante Bauvorhaben am Sportplatz an der Umgehungsstraße vor.

Bau der Plätze

Der Vorstand, aber auch die Mitglieder ließen sich nicht entmutigen, auch wenn immer wieder Schwierigkeiten auftraten, zugeweisene Grundstücke in Tennisanlage zu verwandeln und auf eigenen Plätzen dem Tennissport nach zu eifern. Obwohl damals vom Sportamtsleiter, Henner Auffarth, in Zusammenhang mit dem neu gegründeten Verein alles versucht wurde ein “Zuhause” zu finden. So wurde man zunächst in Gisselberg beim “Hotel Gombert” fündig. der 1. Vorsitzende Randolf Schneider besiegelte den Mietvertrag mit Horst Grebe. Neben der Tennisanlage konnte man das Freibad und die Sauna benutzen.

Außerdem wurden immer wieder Gepräche mit Tennis- und Sportzentrum Wehrda geführt, weil man dort auf Rotgrand-Plätzen spielen könnte. Mittlerweile kamen neue Bauoptionen, in der Nähe der Moischter Straße und um den Zimmermannplatz, die allerdings durch verschiedene Widrigkeiten nicht umgesetzt werden konnten.

Die ständige Verlängerung der eingeleiteten Verfahren löste bei den Mitgliedern Unzufriedenheit aus und führte zu einer Austrittswelle.

Gegen Ende der 1980er kam es dann endlich zu einer konktreten Zusage der Stadt Marburg. Diese hatte nämlich auf ihrem Bauplan für das neue Gewerbe- und Sportgelände im Cappeler Feld unter anderm auch Tennisplätze für Cappeler Tennisverein ausgewiesen.

Zu diesem Zeitpunkt war Günther Feuring 1. Vorsitzender, der Verein hatte 120 Mitglieder, Jugendwartin war Monika Zick, Kinderfasching mit dem TSV und Freundschaftsspiele in Glücksstadt waren Vereinsaktivitäten, die damals viel konpensierten und erfreuten.Mit Günther Feuring hatte der Verein einen Fachmann an der Spitze, der die anstehenden Vereinsinteressen zu diesem Zeitpunkt entscheidend weiterentwickelte.

Zu ihm gesellte sich ein Gesamtvorstand, der nun diese einmalige Chance nutzte und eigene Plätze un ein Clubhaus als Ziel in naher Zukunft sah. Mit der Stadt wird ein Erbbaupachtvertrag abgeschlossen, die Unterstützung aller Organe war gesichert.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlungwurden die Details für die 4-Felder Tennisanlage festgelegt. Eine Firma konnte die Anlage schlüsselfertig erstellen.

Die Gestaltung der Außenarbeiten wurde durch Mitglieder in Eigenleistung vorgenommen. 700 Sträucher und Hilfssträucher wurden angepflanzt. Im Sommer 1992 konnten endlich die eigenen Plätze eingeweiht werden!

Bau des Clubhauses

Der Bau der Tennisplätze stellte aber nur eine Ausbaustufe dar. Der Verein benötigte noch ein Sportheim mit festen Umkleide- und Sanitärräumen. Das Ausweichen in das benachbarte Squash-Center in der Straße “Im Rudert” sollte - verständlicherweise - nur eine Notlösung sein.

Mittlerweile hatte sich die positive Entwicklung auch auf die Mitgliederzahl ausgewirkt. Über 80 Jugendliche bei insgesamt 230 Mitgliedern zeigten deutlich, dass man auf dem richtigen Weg war. So waren schnell die Kosten für Anlage beglichen und man konnte es sich wieder leisten, an weitere Investitionen zu denken. Drei Jahre später wurde auf der Jahreshauptversammlung ein Budget von 250.000 DM genehmigt. Hiermit sollte das neues Clubhaus finanziert werden. Der Plan zum Bau einer 2-Feld Tennishalle wurde aus finanziellen Gründen aufgegeben.

Während dieser Zeit diente ein schmuckes Blockhaus als Vereinsheim, allerdings gab es noch einen Getränkecontainer und einen Toilettenwagen als Behelfsmittel. Zum Duschen mußte man zum Squash-Center in der Straße “Im Rudert” ausweichen

Nach über 20 Jahren in Behelfsräumen konnte endlich 2001 das neue Clubhaus eingeweiht werden.